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Wie man zum Blogstart direkt Geld verdient

Die überwiegende Mehrheit der Blogger verdient entweder sehr wenig oder überhaupt kein Geld mit ihrem Blog. In diesem Artikel wollen wir aufzeigen, warum einige Blogger so wenig Geld verdienen und was sie besser machen können. Wir wollen Neulingen zeigen, dass der Blog von Anfang an Geld abwerfen kann.

Warum einige wenig Geld verdienen

Als ein Hauptargument könnte angeführt werden, dass die meisten Blogger auch kein Geld mit ihrem Blog verdienen wollen. Vielen Freizeitbloggern reicht der Spaß am Schreiben und die Aussicht auf Anerkennung vollkommen aus.

Dies ist auch durchaus legitim und sollte respektiert werden. Auf der anderen Seite gibt es aber auch solche Blogger, welche mit ihrem Blog Geld verdienen wollen, dieses aber nicht oder nur unzureichend tun.
Gründe für das Ausbleiben von Einnahmen gibt es viele, ohne den Blog zu sehen, wird man kaum eine effektive Lösung zu diesem Problem beisteuern können.

Blogs leben von neuen, interessanten Inhalten, welche dem Nutzer einen Mehrwert bieten. Besonders wichtig ist der Einsatz von Multiplikatoren wie Facebook, Twitter und Google+. Je einfacher es dem Leser gemacht wird einen guten Artikel zu teilen, desto häufiger wird dieser aufgerufen und verbreitet.

Aktuelle Besucherdaten analysieren

Bei bereits laufenden Blogs sollte eine Analyse der Ist-Situation erfolgen. Neben Traffic-Strömen und Verweildauern, sollte man auch die Regelmäßigkeit von Neuveröffentlichungen analysieren.

Hieraus kann abgeleitet werden, welche Themen bei den Lesern besonders gut ankommen oder welche Artikel einen besonderen Mehrwert für den Leser erbracht haben.

Es gibt zahlreiche Stellschrauben an denen man drehen kann und welche einen großen Einfluss auf die Einnahmen nehmen können.

Beispiel:

Bei einer hohen Zugriffzahl durch mobile Endgeräte kann das Aufsetzen eines responsive Designs einen Einnahmenschub verursachen. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass auch die Werbung an die veränderte Displaygröße angepasst wird, ansonsten bringt einem das schönste Design nichts. Adsense hat mittlerweile auch auf diesen Trend reagiert und bietet responsive Anzeigen an.

Einfache schnelle Maßnahmen umsetzen

Sind die Probleme erkannt ist die Arbeit noch längst nicht zu Ende. Denn jetzt beginnt der spannende Teil. Probleme mit zu wenigen Besuchern lassen sich durch mehrere, parallel laufende Maßnahmen beheben.
Immer wieder wird Backlinkbuilding als Allheilmittel angepriesen, doch viel wichtiger als das aktive Ansprechen von anderen Bloggern ist die Qualität des Contents. Gute Inhalte werden gerne von dem Nutzer geteilt und bilden meiner Meinung nach die Grundlage für einen erfolgreichen Blog.

Erst an zweiter Stelle sollte das berühmte Backlinkbuilding stehen. Besonders zum Start des Blogs ist es wichtig, dass andere Blogger und Interessierte den eigenen Blog wahrnehmen. Hier helfen Kommentare in artverwandten Blogs oder Gastartikel. Auch Interviews können den gewünschten Trafficschub bringen.

Geld verdienen und die Moralfrage

Mit dem eigenen Blog Geld zu verdienen ist im Prinzip nicht schwer. Die Einnahmen jedoch zu maximieren erfordert einen hohen Aufwand. Programmierkenntnisse sind hier zwar nicht zwingend erforderlich, allerdings können sie enorm zeitersparend sein.

Immer wieder hört man, dass man zum Start eines Blogs keine Werbung schalten solle. Dies würde nur potentielle Stammleser davon abhalten den Blog wieder zu besuchen. In meinen Augen ist diese Aussage leider etwas zu kurz gedacht.

Zum einen werden wertvolle Testerfahrungen verschenkt, wenn nicht so früh wie möglich mit dem Experimentieren der unterschiedlichen Möglichkeiten der Monetarisierung angefangen wird und zum Anderen sollte man sich die Frage stellen, ob die Stammleser, welche man sich mühsam erarbeitet hat, nicht eher abgeschreckt werden, wenn der Blog nach einigen Monaten ohne Werbung, plötzlich Werbung schaltet.

Dieses Argument ist also dermaßen auf Vermutungen gestützt, dass ich Bloggern, welche Geld verdienen wollen, direkt zu Vermarktungsmethoden – wie beispielsweise Adsense – raten würde. Die Erfahrungen, welche man während dieser Zeit sammelt, überwiegen bei weitem.

Auch sind die erzielten Einnahmen meiner Meinung nach ein zusätzlicher Ansporn weiter zu machen und seinen Blog immer weiter zu optimieren.

Ein weiteres Argument, welches immer wieder gegen die Sofort-Vermarktung eines Blogs genannt wird, ist, dass Werbung bei dem Leser immer als negativ oder unmoralisch empfunden wird. Beim übermäßigen Einsatz von Flash-Bannern scheint dies wohl zu stimmen, allerdings habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass Leser sich für guten Content durch einen Klick auf einen Banner revanchieren.

Dies lässt sich anhand von Aufenthaltsdauern, Feedback und Klickraten nachweisen.

Fazit

Ich bin fest davon überzeugt, dass man seinen Blog von Anfang an durch verschiedene Testverfahren optimieren sollte. Dabei geht es nicht nur um Werbung bzw. Geld, sondern auch um das Austesten verschiedener Schriftarten oder Plugins.

Was haltet ihr davon? Sollte man möglichst viel testen oder sollte man lieber doch erst einmal abwarten und ab einer gewissen Leserzahl mit dem Einsatz von Werbung anfangen?


4 Kommentare

  1. Man sollte möglichst viel Testen, um so Erfahrungen zu sammeln. Leider geben viele Blogger zu früh auf und genau das ist der falsche Weg.

    LG
    Rayk

    • Hallo Rayk,

      danke für Deinen Kommentar. Ich sehe es auch so, viele Blogger geben zu früh auf, wenn der Erfolg nicht sofort eintritt.

      Beste Grüße

  2. Hallo Rayk und hallo Geldpirat,

    da stimme ich euch aufjedenfall zu.
    Also Blogger ist es nicht gerade einfach, zu Anfang schon Einnahmen zu erzielen.
    Das schreckt natürlich dann auch die meisten Blogger ab und sie brechen ihr Projekt ab, weil es keine Einnahmen bringt.

    Man muss einfach dran bleiben und immer weiter machen. Irgendwann zahlt sich die Arbeit aus.

  3. Hey ich bin gerade über den Artikel von Peer’s Seite auf deine Seite gestoßen und finde es witzig das wir nahezu zur gleichen Zeit eine ähnliche Idee hatten.
    Ich bin zwar einen Monat hintendran aber wünsche trotzdem zum Blogstart alles Gute :)

    So um nun mal On-Topic zu bleiben:

    Eine Menge Leute gehen auch einfach den falschen Weg. Selbst ein responsives Design nützt dann nicht viel um seine Einnahmen signifikant zu erhöhen.
    Da kommt es meiner Meinung nach ganz auf das Werbemittel an. Bannerwerbung wird wohl auch bei korrekter Darstellung mittels responsivem Design nicht unbedingt häufiger geklickt werden (geht mir jedenfalls so).

    Ich würde vermehrt auf Werbung in Form von Textlinks setzen. Wenn man etwas interessantes zu vermarkten hat und das ganze in einen guten Artikel verpackt ist das meist mehr Wert als die Klickeinnahmen über Bannerwerbung.

    Schöne Grüße
    Danosch

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