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Durch kleinere Projekte Geld verdienen

Dieser Artikel soll sich mit dem Aufbau, der Vermarktung und der Monetarisierung von kleineren Projekten beschäftigen.

Anhand eines Praxisbeispiels wollen wir erklären, wie es mit wenig Aufwand möglich ist, eine Seite aufzubauen, welche durchgehend Gewinne abwirft.

Zuallererst benötigen wir selbstverständlich eine Idee. Wir könnten eine Informationsseite aufbauen oder aber ein kleines Programm entwickeln, welches dem Nutzer eine bestimmte Tätigkeit abnimmt.

Hier gibt es nahezu Unmengen an Möglichkeiten und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ob man letztendlich alle Wünsche und Ideen so umsetzten kann, hängt von der eigenen Programmierkenntnis ab. Aber auch da können Freelancer oder kleinere Agenturen Abhilfe schaffen. Hier sollte man sich meiner Meinung nach mindestens vier Angebote einholen und diese vergleichen, denn oftmals sind die Preise extrem unterschiedlich.

Für Tätigkeiten, welche wir nicht selbst ausführen wollen oder können, greifen wir auf Freelancer zurück. Diese führen zumeist kleinere Arbeiten, wie die Erstellung von Texten oder Analysen, aus.

Umsetzung des Projektes

Wenn wir eine Idee für gut erachten, machen wir uns möglichst zeitnah an die Umsetzung. Die grobe Struktur haben wir zumeist im Kopf, allerdings weichen unsere Vorstellung doch das ein oder andere mal von einander ab.

Deswegen setzen wir uns vor der Umsetzung zusammen und malen auf einem Blatt Papier auf, wie wir uns die Struktur der Seite vorstellen. Hierbei ist es wichtig, dass eine Kritik oder eine Anregung direkt geäußert wird.

Wenn einer von uns beiden nicht vollkommen hinter einem Feature oder dem Aufbau der Seite steht, dann verändern wir die Idee insoweit, dass beide damit einverstanden sind.

Denn nur so kann es gelingen, dass beide mit Ehrgeiz an diesem Projekt arbeiten und es voranbringen.

Ist man als Einzelkämpfer unterwegs, stellen sich diese „Probleme“ nicht. Man entscheidet alles selbst und hat alle Freiheiten bei der Umsetzung. Doch man sollte bedenken, dass ein Partner bzw. eine andere Person eine andere Sichtweise auf die Idee oder das Projekt hat. In Diskussionen über den Sinn einer bestimmten Struktur sind uns schon oftmals viel bessere Lösungen eingefallen, auf die wir alleine vielleicht niemals gekommen wären.

Nichtsdestotrotz sollte man eher früher als später mit der Umsetzung beginnen. Zahlreiche Probleme findet man erst, wenn man mit der Umsetzung beginnt.

Veröffentlichung

Da wir mit unseren Projekten Geld verdienen wollen, müssen wir diese zwangsläufig so schnell es geht veröffentlichen. Am Anfang viel es uns schwer, aus unserer Sicht halbfertige, Projekte zu veröffentlichen. Selbstverständlich sollte das Projekt im Kern funktionieren bzw. die Grundidee umgesetzt sein. Allerdings sollten noch keine weiteren Features programmiert worden sein, ohne zu Wissen, ob diese überhaupt benötigt werden.

Bei unseren Projekten veröffentlichen wir zu Anfang eine Art Prototyp. Dieser beinhaltet, wie oben beschrieben, nur den Kern der Idee und keinerlei Features. Danach testen wir die Reaktionen „am Markt“. Du wirst erstaunt sein, wie viel wichtiges Feedback du erhälst, wenn du danach fragst.

Vermarktung

Die Vermarktung ist die Paradedisziplin. Das Beste Projekt ist nichts Wert, wenn es nicht ordentlich vermarktet wird.

Neben der Festlegung des Vermarktungsbudgets, sollte auch der richtige Marketingkanal gewählt werden. Du musst dir Gedanken machen, wo du deine Zielgruppe antriffst und wie du sie möglichst günstig auf deine Seite umleiten kannst.

Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass Bilder sehr gut funktionieren. Der Beste Text wirkt nich einmal halb so gut, wie ein ansprechendes Bild.

Zur Vermarktung können auch Freunde oder Bekannte herangezogen werden, die dein Projekt bei den bekannten sozialen Netzwerken teilen.

Dies ist zum Anfang eine gute Starthilfe und hilft dir dabei, dein Projekt ans Laufen zu bekommen. Nebenbei kannst du Blogger oder Webseitenbetreiber aus deiner Zielgruppe anschreiben und sie auf dein Projekt aufmerksam machen. Auch hier solltest du nach ihrer Meinung fragen. Denn diese ist kostenlos und oftmals unverblümt. Das bedeutet, dass sie dir ohne Umschweife sagen, was gut oder schlecht an deinem Projekt ist.

Anschließend gilt es die Entwicklung zu beobachten und auf eventuelle unvorhersehbare Geschehnisse zu reagieren.

Beispiel

Ein Beispiel aus der Praxis wäre eines unser neuen Projekte. Wir haben mit www.faktorfake.com ein kleines Projekt gestartet, auf dem der Nutzer zwischen realen Fakten und gefaketen Darstellungen unterscheiden muss. Die Seite haben wir so schlicht wie möglich gehalten, um den Fokus auf die bunten Bilder zu legen. Die Seite finanziert sich durch Werbung und verbreitet sich nahezu von selbst über Facebook.

Nach 48 Stunden zählen wir über 40 Likes und das ohne auch nur einen einzigen Backlink gesetzt zu haben. Dies beweist, wie gut Bilder auf die Nutzer wirken und welchen Wert man diesen beimessen sollte.

Somit verdienen wir mit einem unserer Projekte Geld, welches uns nur wenig Arbeit kostete. Über den Button „Fakt or Fake eintragen“ können die User Content eintragen und somit selbst die Seite gestallten.

Habt ihr ähnliche Projekte, welche ihr nebenbei betreut und für euch stetig Einnahmen generieren?


3 Kommentare

  1. Wie sieht es denn momentan mit faktorfake aus? Das schien mir eigentlich ziemlich viel versprechend zu sein, da man ja mittlerweile viele Faktenseiten auf Facebook sieht.

    Grüße
    Danosch

    • Hallo Danosch,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Zur Zeit arbeiten wir an einer App für das iPhone. Wann diese erscheinen wird ist nicht zu sagen, da wir noch nie zuvor in Objective C programmiert haben.

      Mit der App wird es möglich sein gegen seine Freunde oder Fremde anzutreten. Auch überlegen wir mit einer späteren Version eine Art offline-Modus zu integrieren.

      Wir hoffen natürlich auf deine Unterstützung, sobald die App fertiggestellt ist :)

      Liebe Grüße

  2. Wenn es dazu ein Partnerprogramm gibt überleg ich mir das mal 😀

    Aber hört sich echt ziemlich gut an. Was haltet Ihr denn davon über die Entwicklung in einer seperaten Artikelserie zu berichten?

    Das Thema dürfte den ein oder anderen sicherlich interessieren.

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